Tony Marshall - Senioren sind nur zu früh geboren (Das Album)

Als sich bei einer Veranstaltung im Frühjahr 2017 Tony Marshall und der Erfolgsproduzent Günther Behrle („Patrona Bavariae“) zufällig trafen, führte das Schicksal Regie. Schlager-Recke Behrle fragte Tony Marshall, ob er schon über ein neues Album nachdenken würde. Lachend entgegnete Tony nur: „Ich werde nächstes Jahr 80 …“ und mit einem Augenzwinkern setzte er nach: „Wenn ich nochmal ins Studio gehe, dann für Rentner wie mich!“
 
Von Tony zunächst scherzhaft in den Raum gestellt, fiel diese Idee beim kreativen Hit-Schmied Günther Behrle auf goldenen Boden - und die beiden sahen sich wenige Wochen später im Studio wieder. Der lebenslustige „Rentnertainer“ ist halt immer für eine Überraschung gut!
 
Zum 80er besingt er mit „Senioren sind nur zu früh geboren“ das Leben im sogenannten Ruhestand am Lebensabend. Ruhestand? Da kann Tony Marshall doch nur herzlich lachen. Mit Ironie und Fröhlichkeit, mit einem Augenzwinkern und ansteckendem Optimismus nähert sich der stimmgewaltige Bariton, der sich als „Fröhlichmacher der Nation“ über 60 Jahre als Showbiz-Legende in unsere Herzen sang, dem Rentnerleben mit dem für ihn charakteristischen erfrischendem Humor und entwaffnender Offenherzigkeit. „Ich freue mich über jeden Tag, den ich geschenkt bekomme. Ich bin gerne alt, weil das Leben mich reich gemacht hat - reich an Erfahrungen und an Erlebnissen!“
 
 
Selten wurde wohl so viel gelacht und in Erinnerungen, Klischees und im Anekdoten-Nähkästchen gekramt, wie bei dieser Album-Produktion. Entstanden sind Lieder mit spitzbübischem Charme, wie „Senioren sind nur zu früh geboren“, „Zähne wie Sterne, bei Nacht kommen sie raus“ oder „Warum kann unser Altenheim am Sonntag keine Disco sein“, mit dem Marshall zur ältesten Polonaise der Welt animiert. Aber auch nachdenklicher stimmende Titel wie „Die Jungen und die Alten“ und die Cover-Version des Hertel-Evergreens „Kleine Fische werden groß“, die die Beziehung zwischen den Generationen beleuchten, finden sich auf dem Album. Für das jüngste Marshall-Werk hat Behrle auch den Boney M.-Hit „Brown Girl in the Ring (shalalala)“, neu betextet: „Seit ich Rentner bin“, heißt es da jetzt, „ist’s mit meiner Ruh dahin.“
 
 
Mit diesem humorigen Stimmungs-Longplayer tritt Tony Marshall in Top-Form von der Album-Bühne ab. Lachend, wie wir ihn kennen und lieben. Mit jeder Faser ein Entertainer, ein Unterhalter und mitreißender Erzähler aus der Welt des Showbusiness. Und zwischen den Zeilen gibt er uns eine Wahrheit mit, die sich nur denen erschließt, die das Alter als ihren Freund betrachten - von der ersten bis zur letzten Zeile eine Hommage an die Freiheit, die Unbeschwertheit und an alle Seniorinnen und Senioren, die das Leben zu nehmen wissen. Mit all seinen Sonnen- und auch Schattenseiten.
 
Tonys Credo als Zwischenbilanz eines 1938ers: „Ich umarme alle Menschen, lasse mir nicht alles bieten und bin so frei… Mit 80 mehr denn je!“
 
www.tony-marshall.de
Quelle: Flamingo Music